
10. Dezember 2009 - 28. Februar, 2010

Eric Nyquist nennt sich selbst einen "visuellen Journalisten". "Ich versuche mich auf das zu konzentrieren, was um mich herum geschieht", sagt er, "ich beobachte meine Umgebung und reagiere dann auf sie. In der Regel zieht es mich zu einer Antowrt, die Wissenschaft und Natur irgendwie verbindet."
Er wurde in Turlock, einer kleinen Stadt im Norden Kaliforniens, geboren, wo er auf einer Obstplantage aufwuchs. Später studierte er am Art Center College in Pasadena. Heute lebt er in Los Angeles.
Die meisten seiner wiederkehrenden Themen gehen auf seine Ursprünge in Turlock zurück: Tiere und Blumenornamente finden sich in fast allen Arbeiten. Nehmen sich Nyquists Werke aus der Distanz fast verschwommen aus, entdeckt sich erst auf den zweiten Blick die bezwingende Schönheit des Details. Die zahlreichen detaillierten Linien und Formen überwältigen das Auge.
Nyquist beschreibt seinen Arbeitsprozess wie folgt: Ich versuche nicht zu Hilfe regeln zu haben; mein Hauptziel ist es, meine Ideen auf interessante Weise zu kommunizieren. Das Zeichnen ist sehr wichtig für mich, weil es mein Denken auf die ehrlichst mögliche Weise zeigt. Ich habe einen sehr unapologetischen Zugang zu meiner Arbeit. Ich schaffe ein Bild und es ist draußen in der Welt, ich versuche von ihm zu lernen und gehe weiter zu der nächsten Idee."
Wo findet er Inspiration? "Los Angeles ist ein endloser Knotenpunkt von Bildung und Betriebsamkeit. Ich frequentiere Orte wie den Los Angeles Zoo, das Autry Museum und den Los Angeles National Forest. In meinem Umkreis findet sich ein nachwachsendes Angebot an Erfahrung und Inspiration."
16. Oktober - 1. November 2009

Vom 16. Oktober bis zum 1. November 2009 wurde die Illustrative gefeiert, neue Talente und Trends entdeckt, Meinungen ausgetauscht, progressive Technologien bestaunt und vergessene Stile wiederbelebt. Im Zentrum der Illustrative stand neben Konferenzen, einem Filmprogramm und Partys, eine exklusive Ausstellung und Werkschau von 60 international bekannten Illustratoren; nicht nur die Qualität und Phantasie der neueren Grafik wurde gezeigt, sondern auch wie die visuellen Einflüsse aus Grafikdesign, Illustration, Buchkunst, Comic, Concept Art oder Animation in das Feld der Kunst einbrechen und es beeinflussen.
Ergänzt wurde die Ausstellung durch einen Nachwuchswettbewerb. Die Sektionsausstellung der Preisträger des Wettbewerbes zeigte die unmittelbarsten Tendenzen des Genres und gab sich als spannender Seismograph für neue Strömungen. Die Illustrative, die im Jahr 2006 in Berlin gegründet wurde, fand bislang zweimal in Berlin (2006/ 2007), einmal in Paris (2007) und einmal in Zürich (2008) statt. Um die Aktualität der Ausstellung zu garantieren, findet vor jeder ILLUSTRATIVE eine Neuauswahl der Kunstwerke durch ein kuratorisches Gremium unter Leitung des Berliner Kurators Pascal Johanssen statt.
10. Juli - 3. November 2009

Dem Glanz und Sog der Celebrity-Magazine und der Populärkultur kann sich keiner so leicht entziehen, erst recht nicht in der Glitzerwelt von Los Angeles. Erik Mark Sandberg hält dieser Welt den Spiegel vor und verdeutlicht die Auswirkungen der Pop-Industrie in seinen kontroversen Kinderportraits. Die „Hairy Children“ sind inmitten von Blumenstillleben vom 10. Juli bis zum 30. September 2009 in der Johanssen Gallery zu sehen.
Seine Ideen bezieht Sandberg aus dem Alltäglichen. Beobachtungen, Berichte in den Medien oder eine Sammlung persönlicher Fotos und Snapshots dienen ihm als Inspiration. Seine Arbeiten kommentieren den Alltag, begegnen ihm mit subtilem Humor und grellen Farben; stets mit dem Ziel, dem Betrachter Interpretationsspielräume zu eröffnen.
Sandbergs Arbeitsweise gleicht mathematischen Experimenten. Unterschiedlichste Bildelemente – Fotografien, Siebdrucke, Malerei, digitale Verfahren – werden zusammengefügt, übereinander gelegt und wieder getrennt, um am Ende zu sehen, ob die Gleichung aufgeht.
So vielfältig und experimentierfreudig wie Erik Sandbergs Kunst ist auch sein Lebensweg. Der ehemalige Kinderschauspieler, gelernte Kfz-Mechaniker und diplomierte Künstler erhielt mehrere Medaillen der „American Society of Illustrators“ für seine Arbeit als Illustrator und unterrichtet seit 2006 Druckgrafik an den Universitäten in Pasadena und in Northridge, Kalifornien.
hier zu den Austellungsbildern
17. April - 4. Juni 2008

In Zeiten, in denen alles Kunst sein kann, ist es manchmal erfrischend echter Kunstfertigkeit zu begegnen. Der junge Chilene Diego Lorenzini kombiniert realistische Zeichnungen von fotografischem Detailreichtum mit lässigen Skizzen und Cartoons. Die Verwendung von Alltagsmaterialien wie Bleistift, Kugelschreiber und Notizbuch erzeugt eine Unmittelbarkeit, die zusammen mit einem nachdenklichen Humor das etablierte Medium neu entdeckt.
Wie die Zeitungskarikatur verweist Lorenzini durch Humor auf ernste Themen. Doch die Arbeiten gehen noch weiter: Die gebrochene Erzählung lässt immer Raum für Interpretation. In der “Berlin-Serie” zum Beispiel denken Comic Charaktere, die die ‚reale’ Welt repräsentieren, an Porträts im realistischen Stil der klassischen Radierung, jedoch durch Fischaugen-Perspektive verzerrt. Die Bilder, entstanden als der deutschunkundige Lorenzini in Berlin lebte, verweisen auf die Probleme und Möglichkeiten der Kommunikation.
Lorenzinis Arbeiten begründen sich in einer Antihaltung zur Konzeptkunst. Der ehemalige Schüler Eugenio Dittborns, dem chilenischen Künstler, der durch seine „Airmail Paintings“ berühmt wurde, möchte Arbeiten produzieren, die nicht in Worten zu erklären sind und die abseits des Minimalismus Wert auf zeichnerisches Handwerk legen.
Diego Lorenzini Correa, 1984 in Talca, Chile, geboren, studierte Kunst an der Pontificia Universidad Catolica de Chile. 2005 erregte er zum ersten Mal die Aufmerksamkeit der lokalen Medien, als er über 250 km mit einer Schildkröte auf seiner Schulter von Santiago nach Talca wanderte. Seine Arbeiten wurden in Einzelausstellungen in Chile und Argentinien gezeigt, sowie in Gruppenshows in Südamerika und Europa. Seit 2009 lebt Lorenzini in London.
Vernissage: 17. April 2009, 19 Uhr
17. März - 2. April 2009
Christian Montenegros markante Bilder sind wie ein Wolf im Schafspelz. Ihre flächigen, symmetrischen Kompositionen und extrem reduzierten Formen erinnern an expressionistische Holzschnitte. Auch ihre Themen sind oft traditionell – seine im Gestalten Verlag erschienenen Bücher illustrieren das Buch Genesis und the Märchen der Gebrüder Grimm. Dennoch sind Montenegros Illustrationen wahrhaft zeitgenössisch: digitale Arbeiten mit lebhaften Farben und stilbildenden Formen.
Als einer der letzten Schüler des bekannten argentischen Comickünstlers Alberto Breccia studierte Montenetgro fünf Jahre lang Illustration. Von 2002 bis 2006 lehrte er Formenlehre im Fachbereich Grafikdesign an der Universität von Buenos Aires. Heute konzentriert sich der 36-Jährige auf die Illustration von Publikationen, Werbungen und viele andere Dinge.
Die Soloausstellung in der Galerie Johanssen ist die erste Show des argentinischen Künstlers in Deutschland. In Europa waren seine Arbeiten Teil der Illustrative 2008 in Zürich, wo er den Young Illustrator Award 2008 gewann, und wurden in London sowie in verschiedenen Städten Frankreichs, Spaniens und der Schweiz gezeigt. Einzelausstellungen Montenegros gab es in Buenos Aires und in Barcelona.
Vernissage: 17. März 2009, 19 Uhr
16. Januar - 15. März 2009
Trotz ihrer traditionellen Rolle im Kunsthandwerk könnten Glas und Eisen kaum unterschiedlicher sein. Das eine zerbrechlich und transparent, das andere voller metallischer Stärke. In seinen fantastischen Glasobjekten spielt der schwedische Künstler Jan Lambert Kruse mit diesen Gegensätzen.
Im Vertrauen auf die Grundformen des Materials erinnern die organischen Skulpturen an Naturphänomene. In „Milky Way“ schwebt ein Strudel aus matten Glaskugeln, aufgereiht auf gewundene Metallstränge, in der Luft. Die Spirale ist umgeben von vielfarbigen Kugeln, die ein imaginäres Universum imitieren. Während hier das Eisen eine unterstützende Funktion spielt, verwenden kompliziertere Gebilde wie die blasenübersäte „Cocoon“-Serie einen eisernen Käfig um das Glas zu formen. Das Glas wird in dem Moment gefroren, in dem es anfängt sich auszudehnen und legt so die beschränkenden Kräfte des Metalls offen.
Jan Lambert Kruses Objekte positionieren sich irgendwo zwischen der angewandten und der freien Kunst. Seine Arbeitsweise – das Schweißen des Eisens und die Glasbläserei – sind tief im traditionellen Kunsthandwerk verwurzelt. Eisendrahtformen wurden in Italien zum Beispiel schon lange für die Herstellung von Lampen verwendet. Trotzdem verweigern sich Kruses Arbeiten oft jedweder Anwendung. Einige seiner Skulpturen spielen mit Licht, andere nicht. Sicher ist, dass sie eine mystische Atmosphäre einfangen, die der Kraft und den Geheimnissen der Natur Respekt zollt.
Jan Lambert Kruse, 1962 in Stockholm geboren, studierte Metallkunstwerk an der Konstfack University College of Arts, Design and Craft in Stockholm. Seine Spezialisierung auf Glas und Keramik vertiefte er an der Pilchuck Glass School in den USA. Wichtige Shows beinhalten die Internationale Glasausstellung in Japan, die Sassulo Glasausstellung und verschiedene Einzelausstellungen in Schweden.
Mehr Information hier
18. Oktober - 26. Oktober 2008

Vom 18. Oktober bis zum 26. Oktober 2008 findet in den Messehallen in Zürich die ILLUSTRATIVE, das 4. Forum für illustrative Kunst und Grafik, statt. Die ILLUSTRATIVE, die im Jahr 2006 von Pascal Johanssen und Katja Kleiss in Berlin ins Leben gerufen wurde, ist das einzige Kunstforum weltweit, das die aktuellen Tendenzen und die gesamte Bandbreite der künstlerischen Illustration und Grafik im Rahmen einer Ausstellung zusammenführt. Die illustrative Kunst ist frisch, humorvoll, zugänglich: das Spektrum der auf der ILLUSTRATIVE gezeigten Arbeiten reicht von psychedelischen Wandmalereien und erotischer Neo-Pop-Art über monumentale Stadtpanoramen bis zu Zeichnungen von fast fotorealistischer Schärfe. Die besondere Sensibilität für gestalterische Qualität und der Mix aus analogen und digitalen Techniken verleihen der illustrativen Kunst eine spezielle Progressivität, die seit einiger Zeit die Entwicklung der Gegenwartskunst entscheidend mitprägt. Die neueste Ausgabe der ILLUSTRATIVE hat sich gegenüber den Vorjahren erweitert. Sie umfasst einen zentralen Ausstellungsbereich, Sektionsausstellungen, temporäre Projekträume sowie ein Forum für Präsentationen und Gespräche.
Vernissage: 17.10.2008
Fotogalerie Illustrative Zürich 08 --> www.illustrative.de/photos/zuerich-08/
12. September - 26. Oktober 2008
„19. Januar 2006. Nacht. Ich hocke auf der Strasse „Unter Den Linden“ auf dem Bordstein, vor mir mein Skizzenblock. Der Palast liegt im Dunkel. Es ist klirrend kalt, circa -12 Grad - meine Farbe gefriert mir fast auf dem Pinsel. Ein Passant photographiert mich. Drei Leute vom Wachschutz beäugen mich misstrauisch. Ein Mannschaftswagen der Polizei rollte die Straße hinunter, durch die große Frontscheibe kann man die Gesichter der Fahrzeuginsassen sehen. Ihre Blicke sind nicht auf den Dom oder eines der anderen Baudenkmäler des Platzes gerichtet, sondern auf den Leichnam des Palasts der Republik.“
Tobias Mannewitz und der Palast der Republik. Das ist eine spezielle Geschichte, denn Mannewitz, einer der erfolgreichsten deutschen Concept-Artists für Computerspiele, beschäftigt sich schon „von Berufswegen“ mit imaginären Palästen, virtuellen Königreichen und ihren Prachtalleen, er entwirft die Inneneinrichtung von Zarengemächern und mongolischen Zeltsiedlungen.
Als Illustrator in der Computerspiele-Entwicklung ist er einer der progressivsten Kulissenmaler für Computerspiele – so wie es Adolphe Appia zu Beginn des 20. Jahrhunderts für das Theater war. Wie Appia auch zeichnet und malt sich Mannewitz in seinen freien Arbeiten sein ganz persönliches Universum. Paläste spiele auch hier eine große Rolle. Die Vergänglichkeit dieser „in Stein gemeißelten Symbole“ ist es, die Mannewitz in seinen großformatigen Ölbildern einfriert und von dieser erzählt er – wie bei seinem jüngsten Zyklus über den Palast der Republik – die für jedermann sichtbare, aber übersehende Verfallsgeschichte.
Der Palast ist das ästhetische Symbol einer politischen Ära. Der Palast der Republik, Kulturhaus und Sitz der machtlosen Volkskammer, des sogenannten Parlaments der DDR, wurde am 19. September 1990 wegen Asbestverseuchung geschlossen. Kaum drei Wochen später erfolgte der Zusammenschluss von Ost- und Westdeutschland. Die DDR hatte aufgehört zu existieren. Acht Jahre lang stand der Bau leer. Eine Sanierung des Gebäudes, das vielen als architektonisches Symbol einer Überkommenen Gesellschaftsordnung diente, wurde nie ernsthaft in Betracht gezogen. Zwischen 1998 und 2003 wurde der im Baukörper vorhandene Asbest entsorgt, der Bau nahezu komplett entkernt. Zurück blieb lediglich ein glasumkleidetes Skelett aus Beton und Stahl. Die Fassade hatte unter den Maßnahmen schwer gelitten, und längst hatten sich Sprayer und Street Artists über Teile der Ruine hergemacht. Am 19. Januar 2006 beschloss der Deutsche Bundestag endgültig, den ehemaligen Palast der Republik abreißen zu lassen.
Noch am gleichen Abend war Tobias draußen auf den Straßen. Im Gepäck: Acrlyfarben und ein Skizzenblock. Er wusste: Hier geschieht Geschichte vor seinen eigenen Augen. Tobias Mannewitz wollte dann auch mehr dokumentarisch malen als interpretativ: „Ohne mein Zutun entsteht hier eine Serie von Historiengemälden, die den Prozess der Wiedervereinigung mit einem letzten, spektakulären Endpunkt versieht. Kein New Yorker, kein Kapstädter, kein Moskauer - nur ein Einwohner Berlins wäre in der Lage, diesen politischen, historischen, aber auch ästhetischen Prozess festzuhalten. Ich hatte eine Aufgabe.“
Tobias Mannewitz (*1979 in Oldenburg) ist Maler und seit 2003 einer der wenigen hauptberuflichen deutschen Concept Artists für Computerspiele. In seinem Brotberuf entwirft er Designs und zeichnet Umgebungen und Charaktere für Spiele, die innerhalb eines vorgegebenen Systems funktionieren müssen und anschließend von 3D-Modellierern umgesetzt werden. Tobias Mannewitz lebt seit 2002 in Berlin, hat in Halle, Leipzig und Potsdam studiert. Die Serie "Palast der Republik" ist sein erster Zyklus von Ölgemälden.
Vernissage: 12. September 2008, 19.00 Uhr
4th July - 4th August 2008
Telephone Doodles heißen bei den Engländern die zufälligen Kritzeleien, die man geistesabwesend beim Telefonieren macht. Oft kommen dabei überraschend kunstmarktfähige Ergebnisse heraus.
In seiner Serie „The Return of the Doodle“ erhebt Martin Haake dieses nebensächliche Zeichnen zum künstlerischen Stilmittel und schafft ein heiteres, skurilles Paralleluniversum voller Anspielungen auf die Popkultur, die Yellow Press und die Daily Soaps. Martin Haakes Arbeiten entstehen aus den Sammlungen seines riesigen Archivs. Von der Zeitungsnotiz über die Fotonovela und die Telefonkritzelei bis hin zu alten Boulevardzeitschrift aus den 50ern oder alten School Charts sammelt der gebürtige Oldenburger alles, was ihm in die Finger gerät und Spaß zu machen verspricht. Ihm ist nichts zu profan, um es in seine Kunst einzuarbeiten.
Very british, aber auch inspiriert von Art Brut -Künstlern wie Adolf Wölfli, den Dadaisten oder der Folk-Art einer Nellie Mae Rowe. Figuren und Objekte werden demontiert, kostümiert und in neuen Raum- und Sinn-Konstellationen arrangiert.
Vernissage: am 4. Juli 2008, 19.00 Uhr
11. April - 31. Mai 2008
Olaf Hajek kann man den magischen Realisten unter den Illustratoren nennen, man würde weder Hajek noch den magischen Realisten Unrecht tun. In seiner neuen Serie Maskerade vermischen sich in einzigartigen Miniaturen die Grenzen zwischen Realität und Phantasie, südamerikanische Folklorekultur, Mythologie, Religion, Geschichte und Geographie. Hajek kombiniert zwei Konzepte, die in der westlichen Welt als gegensätzlich gelten: Realität und Mythologie, Phantasie oder Magie.
Hajek bezieht sich dabei auf Wunder, Heldentaten, Halluzinationen und Märchenmotive. Er verschiebt und kombiniert mit artistischer Virtuosität und intellektuellem Kalkül disparate Realitätsausschnitte und bettet diese in einen neuen überraschenden Sinnzusammenhang ein.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Glasskulpturen des schwedischen Glaskünstlers Paul Grähs. Paul Grähs gehört zu den bekanntesten jüngeren skandinavischen Glaskünstlern. In der kleinen Stadt Arboga westlich von Stockholm hat Grähs sein Glastudio eingerichtet, das er zusammen mit seiner Freundin betreibt. Paul Grähs begann seine künstlerische Laufbahn als Assistent von Bertil Vallien an der Kosta Boda Glassfactory im Jahr 1997. Nach neun Monaten wechselte er zu Pilchuck in Seatte/ Washington, danach folgte eine Station in San Francisco Zurück in Schweden begann Grähs sein Studium an der Konstfack Swedish University College of Art Craft & Design an der Fakultät Glasskunst und Keramik.
26. November - 9. Dezember 2007

Die ILLUSTRATIVE PARIS 07 fand vom 29. November bis zum 9. Dezember 2007 im Espace Commines, Paris statt. Mit über 200 bislang unveröffentlichten Arbeiten bekannter Künstler ist die Illustrative die erste Ausstellung in Frankreich, die illustrative Kunst umfassend präsentiert. Die ILLUSTRATIVE hat es sich zum Ziel gesetzt, jedes Jahr für die illustrative Kunst und zeitgenössische Grafik ein starkes Zeichen zu setzen. Der Schwerpunkt der diesjährigen Auswahl liegt auf Arbeiten von Künstlern aus Deutschland und Frankreich, den Zentren der europäischen Illustration.
Zeitpunkt: 29.November - 9. Dezember 2007
Ort: Espace Commines, 17 rue commines, 75003 Paris
Fotogalerie Illustrative Paris 07 --> www.illustrative.de/photos/paris-07/

Fotogalerie Illustrative Paris 07--> www.illustrative.de/photos/paris-07/
13. Oktober - 4. November 2007

Tobias Mohr zeigt in seiner Berliner Ausstellung in der Galerie Johanssen seine neuen Deutschlandbilder. Er spürt Stimmungen nach, die Gegenstände erzeugen, kollagiert Bildelemente neu und schafft mit seinem privaten Deutschlandbild eine eigene Darstellung im Bildraum.
Vernissage: 13. Oktober 2007, 19.00
Ort: Galerie Johanssen, Choriner Str. 51, 10435 Berlin
31. August – 16. September 2007


[Translate to Deutsch:] See the Illustrative Berlin Photo Gallery --> www.illustrative.de/photos/berlin-07/

Fotogalerie Illustrative Berlin 07 --> www.illustrative.de/photos/berlin-07/
21. Juli - 25. August 2007

Roman Bittner, lebt und arbeitet als Grafiker und Illustrator in Berlin. Mit seiner Serie "Ancient Cities of tomorrow" arbeitet er an seinem Lieblingsprojekt, dem Entwurf utopischer Städte.
Ort: Galerie Johanssen, Choriner Str. 51, 10435 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 9:30 bis 19.00 Uhr.
Vernissage: 21. Juli 2007, 19.00 Uhr
7. Juli - 25. August 2007

Andreas Töpfer zeigt seine Serie "folgen" in der Galerie Johanssen. Ausgangspunkt der Arbeiten des Berliner Künstlers, Illustrators und Buchgestalters ist das zeichnerische Tagebuch seit 1996. Die betont serielle Arbeit spielt Töpfer sowohl in seinen kleinformatigen "Farbtafeln", dem modularen Grafikwerk "Illukit" sowie der großformatigen Serie "A1" aus.
Ort: Galerie Johanssen, Choriner Str. 51, 10435 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 9:30 bis 19.00 Uhr.
Vernissage: 7. Juli 2007, 19.00 Uhr
8th June - 30 June 2007

Die ILLUSTRATIVE BERLIN ist die führende Ausstellung für zeitgenössische Illustration. Vom 31. August bis zum 16. September 2007 zeigt sie in Berlin mit über 200 Arbeiten eine Werkschau der renommiertesten Illustratoren aus ganz Europa.
Die Ausstellung "Die Künstler der Illustrative" im Stilwerk Berlin zeigt im Vorfeld der Illustrative eine Auswahl herausragender prämierter Arbeiten der jüngeren Illustratorengeneration. Teilnehmende Künstler sind: Mario Wagner (D), Rusell Cobb (UK), Lars Henkel (D), Vania Zouravlev (RU), Andre Rössler (D), Pierre Le Gonidec (F), Tim Dinter (D), Louise Weir (UK), David Foldvari (UK), Jan Feindt (D), Roman Bittner (D), Finn Campbell-Notman (UK).
Ort: Designcenter Stilwerk, Kantstr. 17, 10623 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 9 - 20.00 Uhr
Vernissage: 8. Juni 2007, 19.00 Uhr
12. Mai - 20. Mai 2007


Die alte Kunst der Illustration hat sich durch die Einflüsse digitaler Techniken zu einer „contemporary illustrative art“ entwickelt, in der analoge und digitale Welten in einem Bild zusammentreffen. gut und schön zeigt anlässlich des DESIGNMAI in Kooperation mit der ILLUSTRATIVE 07 prämierte Arbeiten international bekannter Illustratoren, die mit unterschiedlichen Techniken und visuellen Codes experimentieren und die Grenzen der Bildenden Kunst ausloten.
Teilnehmende Künstler:
Lars Henkel (D), Tim Dinter (D), Tim Rehm/ Tim Sürken (D), Tanja Kling (D), Frédéric Coché (F), Jens Harder (D)
Contemporary illustrative art @ gut und schön,
Torstrasse 140, 10119 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 11 - 19.00 Uhr
Opening: 12. Mai 2007, 18.00 Uhr
28. April - 8 Juni 2007

Frédéric Coché zeigt Arbeiten aus seinem preisgekrönten pornografischen Buch "Ars simia naturae" und verbindet die Ikonographie von Poussin und Gauguin mit Zitaten der Radierung des 16. Jahrhunderts.
Céline Lachkar erhielt erst im letzten Jahr ihr Diplome National Superieur d'Art Plastique in Paris und gilt schon jetzt als eines der größten Nachwuchstalente zwischen den Disziplinen Grafik, Plastik und Medieninstallation. In der Ausstellung zeigt Céline Lachkar die neue Serie "Pollen".
Vernissage: 28.April 2007, 19 Uhr
9. März - 12. April 2007

Die Alpen hat Olaf Unverzart seit Jahren im Blick - und vor allem schaut er darauf, wie der Mensch versucht, mit Zäunen und Verbauungen, mit Stahl und Beton seine Freizeitreviere vor Naturgewalten zu sichern." (Die Zeit)
Vernissage: 29.März 2007, 19 Uhr
17. März - 27. März 2007

Pierre Le Gonidec studierte in Rochester und Paris Violine, Musiktheorie und Grafikdesign. In seiner ersten Berliner Ausstellung zeigt Le Gonidec neue Arbeiten seiner Serie "Moirae". Im Raum 1 zeigt die Ausstellung Arbeiten von Tim Rehm und Tim Sürken. Das international bekannte Grafikerduo, das mit experimentellen Arbeiten des Frankfurter Kreativstudios HORT bekannt geworden ist, zeigt sich erstamls nach der ILLUSTRATIVE wieder in Berlin.
Vernissage: 17.März 2007, 19 Uhr
17. Februar - 10. März 2007

Tim Dinter gehört zu den bekanntesten Comiczeichnern in Deutschland. Sowohl seine Comics als auch seine freien Zeichnungen und Siebdrucke leben von einer bestimmten Atmosphäre, die er mit Detailgenauigkeit, Aufgeräumtheit und seinem klaren Strich zu Papier bringt.
26. Januar - 18. Februar 2007

"Ich öffnete die Schrauben meiner Elektrogeräte und sah, wie schön das Innere ist."
Ina Keckeis zeigt die neuesten Arbeiten im Rahmen ihres Platinenprojektes. In der Miniaturausgabe werden dort Leiterbahnen und Netzwerke sichtbar, die kontrastreiche und geordnete Lebensformen in einer Stadt auf engstem Raum assoziieren.
Im Raum 2 zeigt die Ausstellung aktuelle Arbeiten von Chrigel Farner. Der Züricher dokumentierte skizzierend Gehirnoperationen in Spitälern, rekonstruierte Nachttöpfe der Pfahlbauern und vergrößerte Kakerlaken ins 5-fache. Farner lebt als freier Illustrator, Comicautor und Künstler in Berlin.
Vernissage: 26 Januar 2007
8. Januar - 26. Januar 2007

Zur Modemesse Premium Exhibitions Berlin zeigt Mari Otberg (JustMarriot) in einem dreitägigen Showroom ihre Modekunstwerke in den Räumen der Galerie.
28. September - 21 Oktober 2006

Im Nachgang der Illustrative Berlin 06 und mit Blick voraus auf die Illustrative Berlin-Paris in 2007 in Paris zeigen wir aktuelle Arbeiten der Illustratoren Lars Henkel, Mario Wagner und Tim Dinter.
Vernissage: 28. September 2006, 19 Uhr
25. August - 10. September 2006

Die ILLUSTRATIVE ist die zentrale Ausstellung für zeitgenössische Illustration. Als jährliches Forum der illustrativen Kunst zeigt sie - jeweils in Berlin und Paris - aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Grafik und Illustration. Die ILLUSTRATIVE präsentiert die interessantesten Positionen der jüngeren Illustratoren-Generation. Die Künstler sind Pioniere einer vielfältigen Szene, die sich in den letzten Jahren etabliert hat. Während sie als Illustratoren im Auftrag für renommierte Magazine, Verlage oder Animationsstudios arbeiten, zeigen sie in ihren freien Arbeiten ihre eigene, unverwechselbare Handschrift und schaffen außergewöhnliche Positionen zeitgenössischer Kunst.
Fotogalerie Berlin 06 --> www.illustrative.de/photos/berlin-06/
29. Juli - 19. August 2006

Illustration erlebt derzeit eine Renaissance. Während Photographie unsere visuelle Kultur über die letzten Jahrzehnte beherrschte, findet die eigentümliche poetische Sprache der Illustration – zurecht – wieder Aufmerksamkeit. Die Ausstellung „Illustrative Preview“ präsentiert im Vorlauf des Illustrationsfestivals ILLUSTRATIVE BERLIN 06 in Berlin eine erste Auswahl an Arbeiten der Illustratoren Olaf Hajek, Martin Haake, Jens Bonnke und Tanja Kling.
Vernissage: 29.Juli 2006, 19 Uhr
22. April - 30. June 2006

Matthias Rüppel wurde 1971 in Mainz geboren und begann 1996 nach einer Lehre als Steinmetz und Bildhauer sein Studium an der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag bei Kurt Gebauer. Im Jahr 1998 kam Rüppel an die Universität der Künste in Berlin zu Harro Jacob, wo er intensiv seine Möglichkeiten zwischen malerischen, zeichnerischen und plastischen Ausdrucksformen auslotete und seinen Stil perfektionierte.
Vernissage: 2.April 2006, 19 Uhr
17. März - 15. April 2006

Der Hallenser Maler Jörg Kutschke tastet mit seinen kraftvoll-bunten Bildern die Gesten, Moden und Haltungen einer Gegenwart ab, deren grundlegendes Sinnprinzip „das Spiel“ ist. Kutschke zeigt mit der Unbeschwertheit seiner Inhalte und Malweise Motive einer Generation, die ihre Inspiration in den Spielzeugen und Parallelwelten der Sport- und Medienindustrie sucht und – findet.
Kutschke interessiert dabei nicht der erschöpfte Individualismus mit seiner Sehnsucht nach romantischen Idealen, sondern die archaische Unbekümmertheit, mit der es sich mit der postmodernen Konsumkultur arrangieren lässt.
Vernissage: 17.März 2006, 19 Uhr
8. Januar - 16. Februar 2006

Nina K. Jurk, Studium der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig (bei Prof. Arno Rink) und Meisterschülerstudium bei Prof. A. Rink in Leipzig, geht es in der Malerei um die Auslotung von Möglichkeiten, die Möglichkeit von Fläche, die Möglichkeit dessen, was sich darunter, dahinter verbirgt.
Vernissage: 8.Januar 2006, 19 Uhr
12. November - 30. Dezember 2005

Der 26-jährige Christian Awe, Meisterschüler von Georg Baselitz, zeigt hier in seiner Einzelausstellung die neuesten Arbeiten aus der Serie "Verschwende Deine Zeit!". Awes Arbeiten huldigen auf unterschiedliche Art verlorenen Gefühlen - jugendlicher Leichtigkeit, dem Vertändeln des Nachmittags, den leichtsinnigen Sprüngen in eine ungewisse Zukunft. Nichts ist ge- und verplant, dafür ist alles möglich und das Leben ein abenteuerlicher Kreuzzug.
Vernissage: 12.November 2005, 19 Uhr
30. September - 5. November 2005

Mit der Ausstellung "Fünf Diamanten" zeigt die Galerie in diesem Kunstherbst eine aus 5 Künstlern bestehende Gruppe aus dem Umfeld der Berliner Universität der Künste, die in der letzten Zeit durch überraschende und ungewöhnliche Arbeiten aufgefallen ist.
Die aus der Meisterschülerklasse von Georg Baselitz hervorgegangene Gruppierung mit den Malern Christan Awe, Martin Meyenburg und Matthias Rüppel, dem Skulpteur Feng Lu und Fotografen Simon Menner tritt hier zum ersten Mal mit einer Auswahl auf, mit der einige neue Akzente in der jüngeren Kunst in Deutschland gesetzt werden.
Vernissage: 30. September 2005, 19 Uhr
9. Juli - 27. August 2005

Die Ausstellung "Soccerart - Fußballkunst" versammelt zum ersten Mal die interessantesten Arbeiten zur "Kultur des Balltretens" und zeigt vom "Fußballballett" in den Bilder Tobias Mohrs bis zu den kühlen Fotografien bekannter Stadien von Markus Wendler die ganze Spannbreite des Genres.
Ausstellende Künstler:
Tobias Mohr - Bettina Kresslein - Norbert Enker - Armin Ceric - Henrike Schulz - Markus Wendler
Vernissage: 9.Juli 2005, 19 Uhr