11. April - 31. Mai 2008
Olaf Hajek kann man den magischen Realisten unter den Illustratoren nennen, man würde weder Hajek noch den magischen Realisten Unrecht tun. In seiner neuen Serie Maskerade vermischen sich in einzigartigen Miniaturen die Grenzen zwischen Realität und Phantasie, südamerikanische Folklorekultur, Mythologie, Religion, Geschichte und Geographie. Hajek kombiniert zwei Konzepte, die in der westlichen Welt als gegensätzlich gelten: Realität und Mythologie, Phantasie oder Magie.
Hajek bezieht sich dabei auf Wunder, Heldentaten, Halluzinationen und Märchenmotive. Er verschiebt und kombiniert mit artistischer Virtuosität und intellektuellem Kalkül disparate Realitätsausschnitte und bettet diese in einen neuen überraschenden Sinnzusammenhang ein.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Glasskulpturen des schwedischen Glaskünstlers Paul Grähs. Paul Grähs gehört zu den bekanntesten jüngeren skandinavischen Glaskünstlern. In der kleinen Stadt Arboga westlich von Stockholm hat Grähs sein Glastudio eingerichtet, das er zusammen mit seiner Freundin betreibt. Paul Grähs begann seine künstlerische Laufbahn als Assistent von Bertil Vallien an der Kosta Boda Glassfactory im Jahr 1997. Nach neun Monaten wechselte er zu Pilchuck in Seatte/ Washington, danach folgte eine Station in San Francisco Zurück in Schweden begann Grähs sein Studium an der Konstfack Swedish University College of Art Craft & Design an der Fakultät Glasskunst und Keramik.
Vernissage: 11.04.2008, 19.00 Ort: Galerie Johanssen, Gormannstr. 23, 10119 Berlin
Wir sind umgezogen! Ab dem 15. Februar 2008 lautet die neue Adresse:
Galerie Johanssen
Gormannstrasse 23
D - 10119 Berlin
+ 49 (0) 30 - 48 49 19 29